Über mich

Ich bin geboren und aufgewachsen in Hagen (Westfalen). Nach der Oberstufenzeit wählte ich den Weg des Soldaten auf Zeit für vier Jahre. In der Truppe durchlief ich die verschiedensten Ausbildungen als Ausbilder, Führer einer Kampfgemeinschaft, Buchhalter bis zu Spezialausbildungen im UN-Trainigscenter Hammelburg in den Bereichen Psychologie, Vernehmungstaktiken und Verhalten bei Geiselnahmen und Verhandlungen mit Geiselnehmern, Häuserkampf für den Aufenthalt im ehemaligen Jugoslawien.

Im Anschluss daran bildete ich mich weiter fort zum Ernährungsberater/Personaltrainer und erwarb die Trainer-C-Lizenz und den Übungsleiterschein im Breitensport.
Der leistungsorientierte Sport (UltraMarathon & IronmanTriathlon) ist bis dato gegenwärtig und ein Hauptbestandteil meines gesundheitsbewussten Lebens, um möglichst in jeder Lebenslage die physischen und psychischen Voraussetzungen für das Leben erfüllen zu können.

Es folgte die Ausbildung zum Polizeibeamten und dem anschließenden Dienst in der Landeshauptstadt. Dort schrieb ich mich als Gasthörer im Studium Psychologie ein und belegte über drei Semester Kurse über die menschliche Wahrnehmung und die 16 Grundmuster des menschlichen Verhaltens (Sozialpsychologie).

Seit 2006 befinde ich mich mit kurzen Unterbrechungen im Studium der Rechtswissenschaften mit dem Ziel der 1. jur. Prüfung und einer Dissertationphase. Daran angeschlossen befasse ich mich mit der Psychologie und verfolge das Ziel des B.Sc. Der Bereich Garten- und Landschaftsbau, Ernährungsberatung/PT, Hundeausbildung mit verschiedenen GmbH & Co. KG begleitete mich von 2010 bis 2013. Es folgte ein weiteres Studium an der hsg-Bochum (Physiotherapie) und die Erweiterung des Berufsfeldes mit dem Handel von Agrar- und Petrolrohstoffen in Kiew und Cordoba.

Durch die Erfahrungen als Jurist im Bereich des Rechts bin ich in der Lage das Recht anzuwenden und i.d.R. auch durchsetzen zu können. Mein Leben ist geprägt von Sprunghaftigkeiten im beruflichen Bereich. Weil ich davon ausgehe, dass meine irdische Zeit begrenzt ist, macht es für mich keinen Sinn einem Beruf zu folgen, der mir nach 50 Jahren eine Jubiläumsurkunde aushändigt. Allein im Jahr 2018 wird sich mein Leben grundlegend ändern.

„Ein Tag genügt, um festzustellen, dass ein Mensch böse ist; man braucht ein Leben,
um festzustellen, dass er gut ist.“ (Théodore Jouffroy)

Ich befinde mich gegenwärtig im Vollzeitstudium und werde es letztendlich als Dipl. jur. & B.Sc. abschließen. Nach persönlicher Rücksprache mit den Hochschullehrern am 04.04.2017 hat mir insbesondere Herr Dr. Burkhardt geraten, das Psychologiestudium aufzunehmen, um es zumindest in dem Bereich als Bachelor-Psychologe abzuschließen, denn es steht in Zusammenhang mit der Dissertation. Mit Unterstützung von Herrn Prof. Dr. Johannes Feest (Uni Bremen) Herrn Dr. Sven-Uwe Burkhardt (FH Dortmund) arbeite ich an einem Kommentar zum StVollzG NRW, der längst überfällig sein dürfte. Hier möchte ich mich ganz besonders bei Rechtsanwalt Christoph Miczek, Zweigertstr. 15 aus Essen und Rechtsanwalt Dirk Thenhausen, Herforder Str. 74 aus Bielefeld für ihre intensiven Unterstützungen bedanken und dass sie mir bei allen Fragen im Studium zur Seite stehen.

Seit zwei Jahren schreibe ich an einer Autobiografie und stelle immer wieder aufs Neue fest, dass immer neue Erfahrungen mit den Menschen auch die Veröffentlichung verzögern lassen. Mit „Mein Kampf…mit der Gesellschaft, der Justiz und gegen mich selbst“ versuche ich die Dinge in den Fokus zu rücken, vor denen der Mensch Angst hat; die er nicht sehen will (sich seiner Natur aber dennoch bewusst ist); die er verdrängt, und die Dinge, die unausweichlich sind.

Ich teile die Weltanschauungen, die auch Stephen Hawking aus wissenschaftlichen Gesichtpunkten teilt. Die Wissenschaft hat die logischen Erklärungen, ob es einen Himmel gibt, ein Leben nach dem Tod oder gar einen Gott. Die Naturgesetze sind für mich unwiederlegbar.

Insgesamt bin ich ein sehr glücklicher Mensch. Die meisten Menschen verkennen den Sinn des Lebens und verlangen zu viel vom Glück. Sie sind mit sich selbst unzufrieden und nicht in der Lage, auch „unangenehme“ Situationen in angenehme zu verwandeln. Wer z.B. Raucher ist sollte sich ernsthaft Gedanken machen und denn Sinn hinterfragen.

„Das Unglück ist der Prüfstein des Charakters.“ (Samuel Smiles)

Die Gesellschaft unterschätzt die situativen Kräfte sozialer Dynamik völlig. Alle Menschen sind in dieser Atmosphäre gefangen neigen - naturgemäß - zu einer Verhaltensveränderung im sozialpsychologischen Sinn, nachdem sie z.B. ihre Alltagsbekleidung ausgezogen und eine Uniform (Das Kostüm) angezogen haben und eine Aufgabe erhalten. Sie haben den Auftrag erhalten:

"Das ist deine Rolle und dein Kostüm. Du musst diese Rolle jetzt spielen und den Auftrag erfüllen".

Hierdurch wird (kognitive Dissonanz) das menschliche Wesen teilweise so verändert, dass ihr Sinn für Stabilität und Konsistenz der individuellen Persönlichkeit, des Charakters und der Moral gestört wird.

Ein weiterer dieser Schlüsselfaktoren ist die Macht der Regeln und Vorschriften. Es sind formelle, einfache Mittel, um informelles, komplexes Verhalten zu steuern. Sie funktionieren durch Externalisierung von Vorschriften, legen fest, was sein muss, was akzeptabel ist und belohnt wird, und was inakzeptabel ist und daher bestraft wird. Im Laufe der Zeit entwickeln Regeln ein willkürliches Eigenleben und erringen die Macht gesetzlicher Autorität, selbst wenn sie nicht länger relevant oder vage sind oder sich mit den Launen ihrer Vollstrecker ändern.

Oft sind diese Entwicklungen lediglich eine Leinwand für die Dominanz und latente Unsicherheit derjenigen, die sie aufstellen, oder derjenige, die sie durchsetzen sollen. Aufgrund der Komplexität der menschlichen Grundmunster, der individuellen Einstellungen, der unterschiedlichen Auffassungen zu Recht und - vielleicht - Gesetz werden Gesetze gebrochen, bewusst und unbewusst. Die willkürliche Nichtbeachtung von Gesetzen führt zu Opfern! D.h. letztlich: Die Gesellschaft selbst schafft ihre Opfer! Z.B. im strafrechtlichen Bereich sind Vollzugsanstalten Orte der Verrohung, die das Schlimmste im menschlichen Wesen zutage fördern. Eher züchten sie Gewalt und Verbrechen heran, als das sie konstruktive Resozialisierung fördern. Ohne ein Stabilität gebendes und unterstützendes soziales Umfeld würde es mutmaßlich noch mehr Opfer geben! Die Gesellschaft züchtet sich dort selbst ihre neuen Täter auf die sie letztendlich mit dem Finger zeigen.

Ich werde deshalb langfristig den Bezug und die Abgeschiedenheit in der Natur suchen. Demnach in unserem Ursprung.